Pachyphragma macrophyllum

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Pachyphragma macrophyllum (Brassicaceae)

Eine Lieblingsstaude im März ist Pachyphragma macrophyllum, das Großblättrige Schaumkraut oder Scheinschaumkraut. Diese langlebige Staude benötigt einige Jahre, um größere Bestände zu bilden. Insbesondere im trockenen Schatten, im Wurzeldruck eingewachsener Gehölze lässt sich Pachyphragma gut integrieren. (Einige Gehölze reagieren auf eine solche Störung ihres Wurzelsystems empfindlich. Bei manchen kann man eine (vom Stamm entfernte) Aufschüttung mit Mutterboden und Kompost vornehmen, aber auch da gilt es sich vorab zu informieren.)

Pachyphragma macrophylla im Gehölzrand
Pachyphragma macrophyllum im Gehölzrand zwischen Euphorbia palustris ‘Walenburg’s Glorie’ und Rodgersia podophylla ‘Rotlaub’

Pachyphragma macrophyllum wird gelegentlich als Thlaspi macrophyllum gehandelt. Auf frischen Böden und sonnigeren Lagen kann das Scheinschaumkraut auch gut dienend neben Großstauden verwendet werden, da es mit deren Beschattung gut zurecht kommt.

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Scheinschaumkraut unter einer Mespilus germanica neben Carex plantaginea, Hakonechloa macra und Darmera peltata

Quelle für Pachyphragma macrophyllum:  Sarastro Stauden

Erster Rosenrückschnitt

Nach 4 Jahren stand bei gut 120 Rosen der erste größere Rückschnitt an. In der Vergangenheit hatten wir immer nur Triebe zurück geschnitten, die sich gelegt hatten und kranke Triebe entfernt. In diesem Jahr wurden sie zum ersten Mal ausgelichtet und bei Bedarf eingekürzt.

Rosa gallica Complicata

Einzige Ausnahme ist die Gallica-Rosa ‘Complicata’, die sich hier hervorragend entwickelt hat, reichlich Hagebutten bildet und bisher noch keine Felco gesehen hat. Erster Rosenrückschnitt weiterlesen

Gräser- und Staudenrückschnitt mit der Motorsense

_MAT5582Ab einer gewissen Pflanzfläche sind effektive Methoden beim jährlichen Rückschnitt gefragt. Viele Rasenmäher bieten eine hohe Einstellung und helfen nach dem Rückschnitt zusätzlich bei der Zerkleinerung. Allerdings lassen sich damit keine älteren Gräserhorste oder Großstauden, wie Silphium, Helianthus oder hohe Astern, zurück schneiden. Ein Mulcher ist da schon erheblich leistungsstärker, aber auch nicht mehr wendig genug, um kleineren Gehölzen oder Rosen bequem auszuweichen. Da ist der klassische Balkenmäher schon erheblich wendiger.
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20 Minuten Raureif

Sonnenaufgänge bereiten beim Fotografieren im Garten Alst mehr Vergnügen als Sonnenuntergänge, da im Westen zahlreiche Bäume stehen, die den Garten dann beschatten. Also heißt es: früh aufstehen und den Akku geladen haben.

Rosa Complicata
Hagebutten an Rosa Complicata

Besondere Freude bereitet dann ein unerwarteter Befall der Pflanzen mit Raureif. Bei schneller Aufwärmung muss das Fotografieren des Raureifs dann sehr schnell gehen.

Miscanthus sinensis Africa
Raureif an Miscanthus sinensis Africa in Herbstfärbung

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Glycyrrhiza yunnanensis

Die einzige Staude, die im Garten Alst gestützt wird, ist Glycyrrhiza yunnanensis, das Chinesische Süßholz aus der Familie Fabaceae. Vielleicht ist unser Boden nicht tiefgründig genug oder zu feucht, aber es gibt keine Stelle im Garten, wo sie das viel beschriebene Versprechen der Standfestigkeit selbst nach mehreren Jahren wirklich einhalten würde.

Chinesisches Süßholz
Chinesisches Süßholz

Oft reicht ein Sturm mir starkem Niederschlag und Glycyrrhiza yunnanensis legt sich darnieder. Danach bleibt ihr Wuchs eher lagernd und nur einzelne Triebe richten sich wieder auf. (Sofern die bis zu 2 Meter hoch werdende Staude das nicht an einem Weg macht, sehen wir das gelassen.) Glycyrrhiza yunnanensis weiterlesen

Phellodendron amurense Herbstfärbung

Auch wenn die Amur-Korkbäume im Hain nur 7 bis 8 Meter auseinander stehen, sind die jeweiligen Standorte schon so unterschiedlich, dass jene sich in Wuchs, Blüte, Fruchtansatz und sogar dem Zeitpunkt der Herbstfärbung stark unterscheiden.

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Blick durch den Phellodendron amurense-Hain

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Garten Obskure

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Aster Snow Flurry und Penstemon digitalis (6 Sekunden, ISO 64)

Hier ein kleines Experiment mit einer Lochblende (45mm, f/150, 300µm an einer Nikon D810) mit zum Teil erheblichen Belichtungszeiten, was charmante Wischeffekte bei Wind hervorbringt. Mit normalen Objektiven hat man bei Licht ja nur selten derart lange Belichtungszeiten zur Verfügung.

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Miscanthus sin. (6 Sekunden, ISO 64)

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Salvia uliginosa, die Hummelschaukel

Lange bevor die Herbstastern mit dem letzten Blütenspektakel im Garten loslegen, setzt sich mit Salvia uliginosa eine bis dahin eher unscheinbare Staude in Szene. Im August startet die Hummelschaukel, die auch Pfeffer-Salbei genannt wird, mit vereinzelten himmelblauen Blüten und hört dann bis in den November hinein nicht mehr damit auf.

Salvia uliginosa
Salvia uliginosa

Salvia uliginosa mag frische bis feuchte Standorte in voller Sonne und im ersten Jahr möglichst wenig Konkurrenz, um sich ordentlich etablieren zu können. In wenigen Jahren besiedelt sie große Flächen (C-, seltener CR-Stratege), wobei wir hier im Garten noch keine Versamung beobachten konnten. Salvia uliginosa, die Hummelschaukel weiterlesen

Nebel bei 24mm

Alcea-Hybride Parkfrieden
Alcea-Hybride Parkfrieden blüht bis zum Frost

Nebel bei Sonnenaufgang dämpft die Farben im Garten und so bot sich heute Morgen eine schöne Gelegenheit einmal mein 30 Jahre altes Weitwinkel (Nikkor 24mm f/2.8) zu testen. Vor dem nächsten Abblenden auf Blende f/22 werde ich allerdings vorab kontrollieren, ob noch eine Fluse auf der Linse liegt. Nebel bei 24mm weiterlesen