Glyphosat und die Unmöglichkeit seriöser Studien

Aktuell teilt top agrar online mit, dass die Bundesregierung der zuständigen EU-Kommission einen Kompromiss vorgeschlagen hat, der die Wiederzulassung (korrekt müsste es wohl eher Weiterzulassung heißen) von Glyphosat, vielen als Roundup® aus dem Hause Monsanto bekannt, ermöglicht.

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Eragrostis curvula

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Eragrostis curvula mit Clematis x jouiniana ‚Praecox‘, Panicum v. ‚Northwind‘, Bistorta a. ‚Rowden Gem‘ und Zanthoxylum armatum
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Versamung

Eragrostis curvula, auch Afrikanisches Liebesgras oder Schwachgekrümmtes Liebesgras 😉 genannt, ist ein sehr variables, mal kurz- mal langlebiges Gras aus der Familie Poaceae, dass spät austreibt und dessen gelb verblassende Horste sehr lange bis ins Frühjahr hinein attraktiv bleiben.

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Eutrochium fistulosum

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Eutrochium fistulosum ‚Glutball‘ und ‚Album‘, sowie Helianthus salicifolius und Bistorta affinis an der jüngst Edward-Snowden-Boulevard getauften Hauptachse

Eine sehr imposante und langlebige Staude ist der Wasserdost oder konkret hier der Purpurdost, Eutrochium fistulosum (Eupatorium fistulosum, Asteraceae). Neben der Art gibt es einige Sorten, von denen ich ‚Riesenschirm‘, wegen seiner breiten Blütenstände, und ‚Glutball‘, wegen seiner kugeligen Wirkung und späten Blüte, besonders empfehlen möchte. „Eutrochium fistulosum“ weiterlesen

Aconogonon x fennicum ‚Johanniswolke‘

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Aconogonon x fennicum ‚Johanniswolke‘

Die Verwirrung um diesen früh und sehr lange blühenden Knöterich ist so groß wie seine Namensvielfalt.
Richtig heißt er: Aconogonon x fennicum ‚Johanniswolke‘, Busch-Knöterich, Staudenflieder oder Himalaja-Knöterich. Einige favorisieren Aconogonon spec. ‚Johanniswolke‘ (für species nicht speciosum!).
Gehandelt wird er aber auch als Polygonum polymorphum ‚Johanniswolke‘, Alpenknöterich, Polygonum polymorphum speciosum ‚Johanniswolke‘ oder Persicaria polymorpha.
(Ob es sich dabei um eine Kreuzung aus A. alpinum x A. weyrichii handelt, darf bezweifelt werden, denn beide Eltern weisen eher aggressive Vermehrungsstrategien auf.)

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Blütendetail von ‚Johanniswolke‘

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Sida hermaphrodita

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Herbstfärbung von Sida hermaphrodita

Es gibt Stauden, die es partout nicht in die Gartenkultur schaffen, obwohl sie sogar in jüngeren Auflagen (ab 2002) von Jelitto/Schacht/Simon: Die Freilandschmuckstauden Erwähnung finden. Eine davon ist Sida hermaphrodita, die Virginiamalve aus der Familie Malvaceae. Wenn sie einmal in Gärtnereien erhältlich ist, wird sie oft als Napaea dioica angeboten, auch ein Malvengewächs mit ähnlicher Blüte, aber völlig anderem Blatt.

Der junge Austrieb von Sida
junger Austrieb von Sida im Mai

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Winterfest

Sie kommt oft und manchmal wird sie bereits im Sommer gestellt:

Wie machen Sie Ihren Garten winterfest?

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Amicia zygomeris

Während ich diese Frage oft verneint hatte und die Notwendigkeit bestritt, gibt es doch ein paar Ausnahmen von dieser Regel. Besonders eine Staude hier im Garten ist gefährdet, weil sie nur bedingt winterhart ist, also extrem niedrige Temperaturen nicht über einen längeren Zeitraum aushält. Amicia zygomeris wird aus diesem Grunde jeden Winter mit einer lockeren Mulchschicht abgedeckt. Das gilt auch für einige niedrige Knöteriche, wie Persicaria runcinata oder Persicaria nepalensis. Wo sie vom Laub der Bäume bedeckt werden, braucht es kaum weiteren Schutz. „Winterfest“ weiterlesen

Blutmond

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Beginnender Vollmond um 2:28 Uhr durch die alte Birne gesehen. (50mm, f/5.6, 30s, ISO 800)

Kachelmann und Co. fanden sich im Vorfeld nicht bereit, halbwegs solide Prognosen über die Blutmond-Nacht abzugeben. Nebel und ein bewölkter Himmel waren als Worst Case Scenario für den Linken Niederrhein angesagt. Es gab zwar Nebel, aber die Sicht war gut genug für ein paar Schnappschüsse.

Wobei ich zugeben muss, dass wir angesichts des ganzen Hypes vorab doch etwas enttäuscht von dieser Veranstaltung waren. Eine reguläre Vollmondnacht ist auch schon ‚ganz nett‘.

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Mondfinsternis um 2:47 Uhr (200mm, f/5.6, 1/125sec, ISO 64)
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Der Blutmond um 3:46 Uhr (200mm, f/5.6, 2sec, ISO 3200)

Bisher war ich der Meinung, dass Ausschnittsvergrößerungen von mit dem Sigma 50mm/1.4 aufgenommenen Fotos fast so gut sind, wie die mit meinem alten 200mm/4. Dem ist nicht so, weshalb ich die alte Tele-Linse wohl doch noch nicht abgeben werde.