Standfeste Sanguisorba Hybriden

Seien wir ehrlich: viele Sanguisorba-Hybriden sind nicht besonders standfest, insbesondere dann, wenn sie von S. hakusanensis abstammen. Die Sorten Lilac Squirrel oder Pink Brushes setzen wir selber nur in wiesenartiger Pflanzung ein, da sie als Solitär kaum ohne Stützen auskommen.

Selbst Partner wie Miscanthus sinensis Yakushima Dwarf werden von Pink Brushes einfach überrannt, selbst wenn jene bereits viele Jahre alt sind:

pink-brushes
Sanguisorba hakusanensis Pink Brushes und Miscanthus sinensis Yakushima Dwarf

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Hibiscus moscheutos Summer Storm

Der Sumpfeibisch Hibiscus moscheutos aus der Familie Malvaceae erfreut sich, auch dank neuer Kultivare,  immer größerer Beliebtheit in Gärten. So gibt es mittlerweile Sorten mit riesigen (pastatellergroßen) Blüten in den Farben Tiefrot, über Magenta, Pink bis Rosa. Dazu kontrastieren Laubfarben von Grün bis dunklem Purpur, wie bei dieser Sorte Summer Storm:

Hibiscus moscheutos
Hibiscus moscheutos Summer Storm

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Kater zugelaufen, grau getigert mit weißen Pfoten

Update: Ali nennt sich eigentlich Klaus-Dieter und weilt nun wieder bei seinen richtigen Leuten in einer Gärtnerei.

Wer kennt diesen Kater oder seine Besitzer?

Kater grau getigert mit weißen Pfoten
Kater grau getigert mit weißen Pfoten
Kater zugelaufen Brüggen-Alst
Kater zugelaufen Brüggen-Alst

Uns ist ein Kater im Garten Alst zugelaufen:

Ali tauchte hier am 22. August 2014 auf und
ist seit dem permanent hier.

Er ist nicht kastriert,
dürfte knapp ein Jahr alt sein
und macht sich lautstark bemerkbar.

Sein rechtes Auge sieht wie mit Kajal umrandet aus.

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Filipendula rubra Venusta Magnifica

Bei Filipendula rubra Venusta Magnifica herrscht seit Jahren ein gewisses Durcheinander bei der Benennung, wird sie doch unter den verschiedensten Namen gehandelt. Da gibt es, zumeist im deutschen Sprachraum Filipendula rubra Venusta und Filipendula rubra Venusta Magnifica als Rosa Spierstaude und Garten-Scheinspiere während der angelsächsische Raum sie Filipendula rubra Venusta, Filipendula magnifica oder Filipendula rubra Magnifica und mit Meadowsweet Venusta eher dem Mädesüß zuordnet.
Interessant bei diesem Wirrwarr ist nur, dass es offensichtlich keine weiteren benannten Kultivare oder Sorten im Handel gibt, wohl aber Gerüchte, dass Venusta Magnifica verzweigtere Blüten hat als Venusta. (???)

 Filipendula rubra 'Venusta Magnifica'
Filipendula rubra ‘Venusta Magnifica’ vor der Blüte mit Aconogonon speciosum Johanniswolke

Auch nicht sehr hilfreich sind die verschiedenen Höhenangaben, die von 50 cm bis 1,60 Meter variieren, je nach Lage der Gärtnerei. Die Angabe der RHS mit 1.5-2.5 metres (Haben sie dort wirklich das metrische System eingeführt?) stimmt dabei noch am ehesten mit den hiesigen Gepflogenheiten dieser wunderbaren Staude überein.

Filipendula rubra Venustra Mangnifica in Blüte
Filipendula rubra Venusta Mangnifica in Blüte

Sie kommt zwar tatsächlich mit sehr vielen Gartenstandorten gut zurecht (mit einer erstaunlich breiten Standortamplitude), bevorzugt aber wie fast jedes Mädesüß mindestens frische und sogar eher feuchte, wassernahe Stellen, um sich richtig entfalten zu können.
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Eine Staudenwiese mit Schatten, leicht sauer

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Ursprünglich wollten wir in Multitopf-Platten kultivierte Stauden verwenden, entschieden uns dann aber für stärker entwickelte Containerware und einen entsprechend späteren Pflanztermin.

Im Sommer 2013 trafen wir uns im Garten unserer Freunde Ingrid und Klaus, um das Projekt Staudenwiese zu besprechen. Dabei handelt es sich um eine zirka 100 qm große Wiesenfläche im Schatten hoher Bäume, die ein leicht erhabenes, ebenes Plateau bildet. Bisher wurde diese Fläche regelmäßig mit dem Rasenmäher gepflegt. Um die vorhandene Flora besser einschätzen zu können, beschlossen wir, diese Fläche drei Monate nicht mehr zu mähen und so auch der Freizeit mehr Chancen zu gewähren. Weiterlesen

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über- und leben auf dem land