Filipendula rubra ‚Venusta Magnifica‘

Filipendula rubra ‚Venusta Magnifica‘
Filipendula rubra ‚Venusta Magnifica‘

Bei der Rosaceae Filipendula rubra ‚Venusta Magnifica‘ herrscht seit Jahren ein gewisses Durcheinander bei der Benennung, wird sie doch unter den verschiedensten Namen gehandelt. Da gibt es, zumeist im deutschen Sprachraum Filipendula rubra ‚Venusta‘ und Filipendula rubra ‚Venusta Magnifica‘ als Rosa Spierstaude und Garten-Scheinspiere während der angelsächsische Raum sie Filipendula rubra ‚Venusta‘, Filipendula magnifica oder Filipendula rubra ‚Magnifica‘ und mit Meadowsweet Venusta eher dem Mädesüß zuordnet.
Interessant bei diesem Wirrwarr ist nur, dass es offensichtlich keine weiteren benannten Kultivare oder Sorten im Handel gibt, wohl aber Gerüchte, dass ‚Venusta Magnifica‘ verzweigtere Blüten hat als ‚Venusta‘. (???)

 Filipendula rubra 'Venusta Magnifica'
Filipendula rubra ‚Venusta Magnifica‘ vor der Blüte mit Aconogonon x fennicum ‚Johanniswolke‘
Filipendula rubra Venustra Mangnifica in Blüte
‚Venusta Mangnifica‘ in Blüte

Auch nicht sehr hilfreich sind die verschiedenen Höhenangaben, die von 50 cm bis 1,60 Meter variieren, je nach Lage der Gärtnerei. Die Angabe der RHS mit 1.5-2.5 metres (Haben sie dort wirklich das metrische System eingeführt?!?) stimmt dabei noch am ehesten mit den hiesigen Gepflogenheiten dieser wunderbaren Staude überein.

Filipendula Aconogonon x fennicum 'Johanniswolke'
Filipendula rubra vor Aconogonon x fennicum ‚Johanniswolke‘

Sie kommt zwar tatsächlich mit sehr vielen Gartenstandorten gut zurecht (mit einer erstaunlich breiten Standortamplitude), bevorzugt aber wie fast jedes Mädesüß mindestens frische und sogar eher feuchte, wassernahe Stellen, um sich richtig entfalten zu können.
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Januar

Irgendwie scheint dieser Winter nicht in Fahrt kommen zu wollen. Gut möglich, dass wir kurzfristig mit dem Rückschnitt loslegen müssen. Sonst wird das nichts mit den Zwiebelpflanzen in diesem Frühjahr.

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Rundgang im Hausgarten

Der Garten Alst (hat sich mittlerweile etwas vergrößert, weshalb wir den hier beschrieben hausnahen Garten einfach Alst I nennen,) liegt bei Brüggen am linken Niederrhein im Naturpark Maas-Schwalm-Nette (konkret dessen Teil Naturpark Schwalm-Nette) zwischen Schwalm, Nette und der Grenze mit den Niederlanden.
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Er entstand im Winter 05/06 unter freundlicher Mittäterschaft von Hermann Gröne. In 2009 beherbergt er nun zirka 1050 verschiedene Stauden-Arten und -Sorten, ist also eher ein Sammlergarten. Die folgenden Fotos sind im Laufe der Jahre 2006-2009 entstanden. Als Freund der analogen Fotografie gehört man zwar einer rapide aussterbenden Spezies an, aber der Autor ist noch nicht bereit, auf gemütliche Dia-Abende zu verzichten. Beamer oder Notebook sind keine Alternative. Solange die Firma Fuji also noch so nett ist, den Umkehrfilm Astia zu produzieren, gibt es keinen Grund, viel Geld für eine digitale Kamera auszugeben. Die meisten Bilder entstanden mit einer Nikon FM2 oder einer F3. Favorisierte Objektive sind Nikkor 50mm/1,2, 24mm/2,8 und ein 105mm/2,8. Ein Problem sind allerdings die Scans, da die Qualität der professionellen Geräte extrem nachgelassen hat und ein Trommelscan seinen Preis hat. Genug geplaudert. Hier nun der Rundgang:

Aralia californica im ersten Jahr umgeben von Geum rivale
Mit Aralia califonica begann die Begeisterung für Großstauden. Hier ein Exemplar im ersten, späten Frühjahr, eingebettet in Geum als Opferstaude.
Crocosmia Lucifer
Ein kleiner Schwenk nach rechts zeigt eine Kombination aus Crocosmia Lucifer, Crocosmia masonorum und Chasmanthium latifolium, dem Plattährengras.
Alpen-Knöterich
Eine winzige Blüte von Verbena bonariensis vor Aconogonon x fennicum ‚Johanniswolke‘
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Primula und Thymus zu kombinieren gehört sich nicht. Mittlerweile haben wir den Thymian durch ein farblich besser passendes Sedum ersetzt 😉
Panicum virgatum Shenandoah
Panicum virgatum ‚Shenandoah‘ vor den oben beschriebenen Montbretien.
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Ein (leider namenloses) Geschenk von Herrn Tetzlaff aus Korschenbroich.
Helianthus salicifolius
Helianthus salicifolius hat es im Galium nicht ausgehalten. Im neuen Beet wird die Hippieblume einen prominenten Platz finden.
Hier die Blüte von Helianthus salicifolius.
Hier die Blüte von Helianthus salicifolius.
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Ein Trampelpfad.
Sanguisorba officinalis Red Thunder
Vorboten einer mittlerweile oft gepflanzten Lieblingskombination im ersten Jahr: Sanguisorba officinalis ‚Red Thunder‘, Miscanthus sinensis ‚Hermann Müssel‘, Eupatorium fistulosum ‚Riesenschirm‘ vor Eupatorium maculatum ‚Atropurpureum‘. Inbesondere der Höhenunterschied zwischen den Wasserdostarten ergibt ein interessantes Bild, dass sich durch zeitigen Rückschnitt von ‚Riesenschirm‘ noch verstärken lässt.
Angelica gigas
Die selbe Situation mit Angelica gigas ein Jahr früher.
Aster laevis
Wunderschön und sehr anspruchsvoll zu fotografieren: Aster laevis.
Inula magnifica
Nach der Teilung hat ein Exemplar von Inula magnifica ‚Sonnenstrahl‘ zwar nicht geblüht, dafür aber riesige Blätter entwickelt.
Geranium
Braucht man soviel Geranium eigentlich? Wir denken schon.