Morina longifolia

Ein schönes Beispiel für ein potentielles Pflegeopfer ist Morina longifolia aus dem Himalaya. Auch wenn ihr Austrieb sich erheblich von dem der Ackerdistel unterscheidet und ihre Blattrosetten vielerorts wintergrün sind, ist Vorsicht geboten.

Morina longifolia neben Eragrostis trichodes, Salvia greggii und Agastache mexicana
Die Blüte von Morina verfärbt sich von weiß nach kaminrot

Die Langblättrige Kardendistel seltener Elfendistel genannte Staude mag durchlässige, eher kalkhaltige Böden und verträgt keine Winternässe.

Ihre etwas bizarre Optik verdankt sie der Anordnung ihrer relativ großen Einzelblüten zu Quirlen an bis zu einem Meter hohen Stielen. Sie duftet leicht und angenehm und ist nicht sehr wählerisch, was die Abgabe von Nektar angeht: Bienen, Hummeln und was die hiesige Industrie (zumeist Landwirtschaft) noch an Schmetterlingen übrig gelassen hat.

Ob Morina longifolia auch auf den schweren Alster Böden ihre Langlebigkeit unter Beweis stellt? Im Beet wurden immerhin sämtliche Steine eingearbeitet, die wir im Acker gefunden hatten. Zusätzlich wurde es angehügelt und die angrenzenden Wege 30 cm tief ausgekoffert.

Unsere Bezugsquelle für Morina longifolia: www.stauden-diamant.de