Der Garten liegt am linken Niederrhein im Naturpark Maas-Schwalm-Nette (konkret dessen Teil Naturpark Schwalm-Nette) zwischen Schwalm, Nette und der Grenze mit den Niederlanden. Er entstand im Winter 05/06 unter freundlicher Mittäterschaft von Hermann Gröne. In 2009 beherbergt er nun zirka 1050 verschiedene Stauden-Arten und -Sorten, ist also eher ein Sammlergarten. Die folgenden Fotos sind im Laufe der Jahre 2006-2009 entstanden. Als Freund der analogen Fotografie gehört man zwar einer rapide aussterbenden Spezies an, aber der Autor ist noch nicht bereit, auf gemütliche Dia-Abende zu verzichten. Beamer oder Notebook sind keine Alternative. Solange die Firma Fuji also noch so nett ist, den Umkehrfilm Astia zu produzieren, gibt es keinen Grund, viel Geld für eine digitale Kamera auszugeben. Die meisten Bilder entstanden mit einer Nikon FM2 oder einer F3. Favorisierte Objektive sind Nikkor 50mm/1,2, 24mm/2,8 und ein 105mm/2,8. Ein Problem sind allerdings die Scans, da die Qualität der professionellen Geräte extrem nachgelassen hat und ein Trommelscan seinen Preis hat. Genug geplaudert. Hier nun der Rundgang:
Mit Aralia califonica begann die Begeisterung für Großstauden. Hier ein Exemplar im ersten, späten Frühjahr, eingebettet in Geum als Opferstaude.
Ein kleiner Schwenk nach rechts zeigt eine Kombination aus Crocosmia Lucifer, Crocosmia masonorum und Chasmanthium latifolium, dem Plattährengras.
Eine winzige Blüte von Verbena bonariensis vor Aconogonon speciosum Johanniswolke (Alpen-Knöterich, dessen Synonyme sparen wir uns heute.)
Primula und Thymus zu kombinieren gehört sich nicht. Mittlerweile haben wir den Thymian durch ein farblich besser passendes Sedum ersetzt
Panicum virgatum Shenandoah vor den oben beschriebenen Montbretien.
Ein (leider namenloses) Geschenk von Herrn Tetzlaff aus Korschenbroich.
Helianthus salicifolius hat es im Galium nicht ausgehalten. Im neuen Beet wird die Hippieblume einen prominenten Platz finden.
Hier die Blüte von Helianthus salicifolius.
Ein Trampelpfad.
Vorboten einer mittlerweile oft gepflanzten Lieblingskombination im ersten Jahr: Sanguisorba officinalis Red Thunder, Miscanthus sinensis Hermann Müssel, Eupatorium fistulosum Riesenschirm vor Eupatorium maculatum Atropurpureum. Inbesondere die Höhenunterschiede zwischen den Wasserdostarten ergibt ein interessantes Bild, dass sich durch zeitigen Rückschnitt von Riesenschirm noch verstärken lässt.
Die selbe Situation mit Angelica gigas ein Jahr früher. (An dieser Stelle eine kleine Anekdote aus dem Garten der Eltern Matschiess: Ein Nachbar stand vor einer gewaltigen Angelica ursina und meinte zu meiner Mutter, dass sei eine ganz gefährliche Pflanze. Da müsse sie aufpassen. Sie meinte darauf hin, dass er sich irren müsse: “Das ist Angelica, ursina!” Darauf er: “Angenehm, ich bin Karl-Heinz.”)
Wunderschön und sehr anspruchsvoll zu fotografieren: Aster laevis.
Nach der Teilung hat ein Exemplar von Inula magnifica Sonnenstrahl zwar nicht geblüht, dafür aber riesige Blätter entwickelt.
Braucht man soviel Geranium eigentlich? Wir denken schon.
Weiter im Rundgang?













