Gräser- und Staudenrückschnitt mit der Motorsense

_MAT5582Ab einer gewissen Pflanzfläche sind effektive Methoden beim jährlichen Rückschnitt gefragt. Viele Rasenmäher bieten eine hohe Einstellung und helfen nach dem Rückschnitt zusätzlich bei der Zerkleinerung. Allerdings lassen sich damit keine älteren Gräserhorste oder Großstauden, wie Silphium, Helianthus oder hohe Astern, zurück schneiden. Ein Mulcher ist da schon erheblich leistungsstärker, aber auch nicht mehr wendig genug, um kleineren Gehölzen oder Rosen bequem auszuweichen. Da ist der klassische Balkenmäher schon erheblich wendiger.

Die höchste Flexibilität bietet aber immer noch eine Motorsense mit geeignetem Schneidwerkzeug. Gerade wenn attraktive Stauden (Wasserdost, Süßholz, Gräser) stehen bleiben sollen, rodet es sich leichter herum mit einem beweglicheren Freischneider. Reicht bei den meisten niedrigen Stauden noch ein Mähfaden, sollte man bei stärker verholzenden Großstauden schon ein Häckselmesser verwenden. Bei Coppicing-Versuchen bietet ein solches Messer den Vorteil, dass die Äste nicht nur zurück geschnitten, sondern auch zerkleinert werden können. Ab einer gewissen Stammstärke wird allerdings ein Kreissägeblatt erforderlich. Das eignet sich dann allerdings nicht mehr so gut für den kombinierten Staudenschnitt.

Der Staudenrückschnitt verbleibt als Mulch in den Beeten liegen.