Garten Obskure

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Aster Snow Flurry und Penstemon digitalis (6 Sekunden, ISO 64)

Hier ein kleines Experiment mit einer Lochblende (45mm, f/150, 300µm an einer Nikon D810) mit zum Teil erheblichen Belichtungszeiten, was charmante Wischeffekte bei Wind hervorbringt. Mit normalen Objektiven hat man bei Licht ja nur selten derart lange Belichtungszeiten zur Verfügung.

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Miscanthus sin. (6 Sekunden, ISO 64)

Statt eines Fernauslösers verwende ich übrigens den Zeitauslöser mit Spiegelvorauslösung und grundsätzlich ein sehr altes, gut 10 Kilogramm schweres Gitzo-Stativ.

Kerzenknöterich
Kerzenknöterich (6 Sekunden, ISO 64)
Sesleria autumnalis zeigt besonders abends seine leuchtende Farbe
Sesleria autumnalis zeigt besonders abends seine leuchtende Farbe (30 Sekunden, ISO 64)
Miscanthus sinensis Hermann Müssel verzeiht auch die längsten Belichtungszeiten
Miscanthus sinensis Hermann Müssel verzeiht auch die längsten Belichtungszeiten (20 Sekunden, ISO 64)
Ausgerechnet bei schnell ziehenden Wolken darf die Belichtungszeit nicht zu lang werden
Ausgerechnet bei schnell ziehenden Wolken darf die Belichtungszeit nicht zu lang werden (3 Sekunden, ISO 64)
Der Hintereingang im Garten Alst mit Abendstimmung
Der Hintereingang im Garten Alst mit Abendstimmung (4 Sekunden, ISO 320)
Die Gartenarbeit ruht
Die Gartenarbeit ruht (10 Sekunden, ISO 64)

Wenn eine solche glasfreie Optik bei Kleinbild nur eine sehr begrenzte Abbildungsleistung (Schärfe) hat, stellt sie doch jede Verunreinigung auf dem Sensor in brutaler Schärfe bloß. So kann man eine Lochblende vorzüglich nutzen, um den Verschmutzungsgrad des Sensors zu begutachten. Als nächstes steht ein Test mit einer Zonenplatte an.