Eutrochium fistulosum

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Eutrochium fistulosum ‚Glutball‘ und ‚Album‘, sowie Helianthus salicifolius und Bistorta affinis an der jüngst Edward-Snowden-Boulevard getauften Hauptachse

Eine sehr imposante und langlebige Staude ist der Wasserdost oder konkret hier der Purpurdost, Eutrochium fistulosum (Eupatorium fistulosum, Asteraceae). Neben der Art gibt es einige Sorten, von denen ich ‚Riesenschirm‘, wegen seiner breiten Blütenstände, und ‚Glutball‘, wegen seiner kugeligen Wirkung und späten Blüte, besonders empfehlen möchte.

Eutrochium fistulosum bevorzugt lehmige, kalkhaltige und frische bis feuchte Böden, wobei er auch durchaus auf trockenen Böden gut gedeihen kann. Dann erreicht er allerdings nicht seine übliche Höhe von 2 bis 2,50 m.

Als C-Stratege setzt sich Eutrochium nach einer langsamen Anwachsphase auf geeigneten Böden langfristig bestandsbildend durch. Schneckenplagen können ihn in der Anfangsentwicklung schwächen und sogar einen Bestand dezimieren.

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Herbstbild
Glycyrrhiza yunnanensis
Glycyrrhiza yunnanensis und Eutrochium f.

Nach dem Winter kann auf den Rückschnitt von Eutrochium fistulosum verzichtet werden, denn die Halme und verbliebenen Blütenstände sorgen für Struktur und Rhythmus im Frühjahr, wenn es daran in Staudenrabatten besonders mangelt.

Mit dem neuen Austrieb brechen diese teilweise heraus und können leicht entfernt werden.

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Die Silhouette des Purpurdostes ziert bis in den Winter.
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Die Samenstände von Eutrochium f. verbreiten einen Duft von Marzipan mit Vanille.
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‚Sichtschutz‘ mit Stauden, Gräsern und Gehölzen

Unsere Quelle für Eutrochium fistulosum:
www.die-staudengaertnerei.de und www.stauden-diamant.de