Eragrostis spectabilis

Das Gras des Monats macht seinem Namen alle Ehre: Eragrostis spectabilis, das auch auf den schönen Namen Purpur-Liebesgras hört, explodiert gerade mit seinem violettrosa Rispen-Feuerwerk. Ein herrlicher Anblick besonders in Verbindung mit den zahlreichen Tautropfen am frühen Morgen.

Nachdem es einige Jahre auf sehr schwerem und nährstoffreichem Boden vor sich hindümpelte, entwickelt sich Eragrostis spectabilis nun auf gut drainiertem, lockerem Boden zu voller Blütenpracht. Insbesondere bei flächiger Pflanzung ist seine Wirkung enorm.

Wir hatten vor vielen Jahren bei Anja Oudolf ein paar Exemplare erstanden, aber erst im letzten Jahr den richtigen Platz gefunden, neben Asclepias tuberosa, Morina longifolia, Echinacea pallida, paradoxa und tennesseensis.

Bezugsquellen Eragrostis spectabilis: www.oudolf.com und www.stauden-diamant.de

2 Antworten auf „Eragrostis spectabilis“

  1. Hallo Torsten,
    zurück aus dem Urlaub mußte ich mal schauen, was es inzwischen Neues aus Eurem Garten gibt. Zum Eragrostis kann ich ergänzen: Habe jahrelang einen Topf Eragrostis trichodes da stehen gehabt und wußte schon nicht mehr, was für ein Gras das wirklich war. Konnte mich nur erinnern, daß es auf fetten Böden versagen soll. Dann hatte ich es vors Gartentor in absoluten Sandboden gesetzt und da erfreut es mich jetzt das 2. Jahr mit seinen wunderbar lockeren Rispen, die ein wenig an Sporobolus erinnern, wie ich jetzt im direkten Vergleich im Hermannshof/Weinheim bestätigt bekam. Nicht so spektakulär wie Eragrostis spectabile, aber ich finde die Blätter schöner und die ganze Erscheinung irgendwie „ordentlicher“. Jedenfalls ist es viel zu wenig verbreitet angesichts seiner Qualitäten.

    Grüße an Euch und die anderen Niederrheinländer…
    Christian

    1. Moin-Moin Christian,
      trichodes ist in der Blüte deutlich dezenter und im Austrieb gewiss schöner, aber ordentlicher? Ich muss wohl zugeben, dass wir die Wüchsigkeit insgesamt etwas unterschätzt hatten. Wenn es in voller Blüte steht, kommen ein paar Fotos.
      Vorher werde ich noch ein paar Fotos von Olivenbäumen einstellen. Botanisch war der Largo di Garda sonst noch Zypressen-lastig. Immerhin gehen Koniferen, wenn man die ersten 40 – 100 Jahre rum hat!
      Viele Grüße nach Berlin
      Torsten

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