Eine Staudenwiese mit Schatten, leicht sauer

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Ursprünglich wollten wir in Multitopf-Platten kultivierte Stauden verwenden, entschieden uns dann aber für stärker entwickelte Containerware und einen entsprechend späteren Pflanztermin.

Im Sommer 2013 trafen wir uns im Garten unserer Freunde Ingrid und Klaus, um das Projekt Staudenwiese zu besprechen. Dabei handelt es sich um eine zirka 100 qm große Wiesenfläche im Schatten hoher Bäume, die ein leicht erhabenes, ebenes Plateau bildet. Bisher wurde diese Fläche regelmäßig mit dem Rasenmäher gepflegt. Um die vorhandene Flora besser einschätzen zu können, beschlossen wir, diese Fläche drei Monate nicht mehr zu mähen und so auch der Freizeit mehr Chancen zu gewähren.

Mitte Oktober bot sich uns dann diese Bild:

magerer, teils sandiger und saurer Boden, der auch wegen der Beschattung bisher keine üppige Vegetation zuließ. Außer Ranunculus repens trafen wir keine problematischen Kräuter an, so dass der Plan nun lautete: wir legen kein klassisches Staudenbeet an, sondern pflanzen vorgezogene und geeignete Stauden direkt in die Wiese. Auch um die Pflegearbeiten an dieser Staudenwiese zu minimieren, ist nur eine jährliche Mahd vor dem Austrieb der Stauden geplant. Beraten von Gerhild Diamant wurde nun eine Pflanzliste erstellt:

Ajuga reptans und Rosea, Aquilegia vulgaris, Bistorta officinalis La Chaux, Chelone lyonii, Desmodium canadense, Geranium sylvaticum, Geranium ibericum subsp. jubatum, Hemerocallis citrina, Hemerocallis-Hybride ‚Bel‘, Primula veris, Sanguisorba officinalis, Smyrnium olusatrum, Thalictrum rochebrunianum, Veronica officinalis und zwei namenlose Hosta.

In Kürze berichten wir von den Fortschritten der Staudenwiese.