Lobelia siphilitica

Sie wächst unscheinbar heran, hat helles, grünes Laub und helle Stiele und erst ab Anfang August bezaubert sie mit ihren hellblauen Blüten: Lobelia siphilitica, die Große Blaue Staudenlobelie aus der Familie Campanulaceae. Ihre Wirkung entfaltet sie besonders in größeren, zusammenhängenden Gruppen, wobei auch ihre zarte Herbstfärbung nach der eher kurzen Blüte sehr zierend ist.

Verbascum chaixii ‚Album‘

Unter den Königskerzen ist Verbascum chaixii ‚Album‘ eine besonders elegante Vertreterin, wo sich auch ein näherer Blick auf die Blütendetails lohnt. Die unschuldig weißen Blütenblätter umranden fünf intensiv-lila-farbene Staubblätter. Verbascum chaixii bevorzugt trockene, durchlässige Böden und ein leicht saures Milieu. Sonst bleibt sie eher kurzlebig.

Eutrochium fistulosum

Eine sehr imposante und langlebige Staude ist der Wasserdost oder konkret hier der Purpurdost, Eutrochium fistulosum (Eupatorium fistulosum, Asteraceae). Neben der Art gibt es einige Sorten, von denen ich ‚Riesenschirm‘, wegen seiner breiten Blütenstände, und ‚Glutball‘, wegen seiner kugeligen Wirkung und späten Blüte, besonders empfehlen möchte.

Sida hermaphrodita

Es gibt Stauden, die es partout nicht in die Gartenkultur schaffen, obwohl sie sogar in jüngeren Auflagen (ab 2002) von Jelitto/Schacht/Simon: Die Freilandschmuckstauden Erwähnung finden. Eine davon ist Sida hermaphrodita, die Virginiamalve aus der Familie Malvaceae. Wenn sie einmal in Gärtnereien erhältlich ist, wird sie oft als Napaea dioica angeboten, auch ein Malvengewächs mit ähnlicher […]

Foeniculum vulgare ‚Rubrum‘, Bronze-Fenchel

Er kann die Frage „Das ist doch Dill?“ bestimmt nicht mehr hören: Der Bronze-Fenchel Foeniculum vulgare ‚Rubrum‘ wird verwechselt wie kaum eine andere Staude. Dabei ist sein feines, filigranes Laub mit seiner Bronze-Note weit über den Austrieb hinaus sehr zierend und damit ein schöner Begleiter für früh blühende Stauden.

Epilobium angustifolium

Zu den Stauden, die wir nicht pflanzen mussten, zählt auch die Bienenweide Epilobium angustifolium, das Schmalblättrige Weidenröschen. Es versamt sich sehr gut auf offenen Stellen und bildet schnell größere Bestände. An den meisten Stellen jäten wir Epilobium (angustifolium, wie auch die kleinere Art parviflorum). Das sollte allerdings erst zur Blütezeit erfolgen, da die Rhizome sonst […]

Deschampsia cespitosa, Rasen-Schmiele

Eine besonders schöne Vertreterin für die flächige Verwendung von Gräsern ist Deschampsia cespitosa, die (fast überall) heimische Rasen-Schmiele. Sie ist wintergrün, treibt früh aus, bedeckt und mulcht somit ganzjährig den Boden und benötigt nur selten einen Rückschnitt. Ein Ausharken mit einem Rechen reicht als Pflege zumeist völlig aus. Im Winter sollten jedoch die Horste auf […]

Inula magnifica

Zu den sehr imposanten Stauden zählt Inula magnifica, der Riesen-Alant oder seltener auch Afghanistan-Alant genannt. Er möchte sonnig und nicht zu trocken stehen, kommt aber auch gut mit lichtem Halbschatten zurecht. Oft ist er im ersten Jahr etwas blühfaul und bildet dafür eine enorme Blattmasse aus. Im zweiten Jahr ist das Laub dann kleiner und […]

Sanguisorba hakusanensis ‚Alster Luft‘

Sanguisorba hakusanensis (Als deutscher Name gefällt mir Japanischer Purpurkolben besser als nur Wiesenknopf.) ist eine breitwüchsige Staude (Familie Rosaceae) aus den Gebirgslagen Japans. Sie blüht hier von Juni bis in den Oktober hinein. Ihre dunkelrosa Blüten hängen herunter und ihre Blütenstände sind auf gleichmäßig feuchten oder auch nur mäßig frischen Böden standfest. Ähnlich wie einige […]