Sambucus nigra ‚Black Lace‘

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Herbstbild von Schwarzem Holunder in Rasen-Schmiele

Eine Ausnahmeerscheinung unter den Holunder-Sorten ist Sambucus nigra ‚Black Lace‘. Sein stark geschlitztes, dunkelrotes Fiederblatt erinnert im Austrieb eher an einen Japanischen Ahorn als an den bekannten grünlaubigen Holunder. Seine leicht rosa Blütendolden verleihen dem Gehölz einen spektakulären Höhepunkt an Eigenkontrast.

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Sambucus nigra ‚Black Lace‘ in Deschampsia cespitosa

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Paulownia tomentosa

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Austrieb Paulownia tomentosa Anfang Mai

Der Blauglockenbaum, auch Kaiser-Paulownie genannt, hat sich in zwei Formen im Garten etabliert: als außergewöhnlicher Gartenbaum mit einem interessanten Wuchs und als Coppicing-Gehölz, das nach wenigen Jahren bereits meterhoch und mit riesigen Blättern ausschlägt. „Paulownia tomentosa“ weiterlesen

Erster Rosenrückschnitt

Nach 4 Jahren stand bei gut 120 Rosen der erste größere Rückschnitt an. In der Vergangenheit hatten wir immer nur Triebe zurück geschnitten, die sich gelegt hatten und kranke Triebe entfernt. In diesem Jahr wurden sie zum ersten Mal ausgelichtet und bei Bedarf eingekürzt.

Rosa gallica Complicata

Einzige Ausnahme ist die Gallica-Rosa ‚Complicata‘, die sich hier hervorragend entwickelt hat, reichlich Hagebutten bildet und bisher noch keine Felco gesehen hat. „Erster Rosenrückschnitt“ weiterlesen

Hamamelis × intermedia ‚Vesna‘

Hamamelis x intermedia Vesna
Hamamelis x intermedia ‚Vesna‘
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Herbstfärbung im November

Die Zaubernuss gibt es (neben den nordamerikanischen) als japanische (Hamamelis japonica) und als chinesische Form (Hamamelis mollis). Hamamelis x intermedia-Hybriden sind Kreuzungen aus beiden Arten. Sie bilden eine trichterförmige Krone und erreichen Höhen von 5 Metern. Je nach Winterwitterung kann der Zeitpunkt der Blüte bei einem Kultivar stark variieren. Vor der Blüte zieren allerdings die Blätter mit einer von gelb bis kamin-rot leuchtenden Herbstfärbung.

Die Sorte Hamamelis x intermedia ‚Vesna‘ blüht ab Januar gelb mit roten Einfärbungen. „Hamamelis × intermedia ‚Vesna‘“ weiterlesen

Orkantief Christian kann uns mal

20131030_084941Ausgerechnet Christian nannte sich der Orkan vom Montag, der sich hier bereits am Sonntag angekündigt hatte.

Dabei hatten wir durchaus Glück.

Denn obwohl es hier tagelang vorab geregnet hatte und der Boden entsprechend aufgeweicht war, hat es diesmal immerhin keinen Baum entwurzelt.

Es gab nur einen ordentlichen Astbruch an einem der Phellodendron amurense. Ausgerechnet an dem Exemplar, dass bereits vor zwei Jahren von einem Sturmschaden betroffen war und bezeichnender Weise auf der dem Wind abgeneigten Seite des Amur-Korkbaum-Hains steht.

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Der Phellodendron amurense-Hain


Da hier auf dem Acker quasi der Mühlenbach entspringt, sollte sich Phellodendron amurense hier schnell zu Hause fühlen, wächst er im Amur-Gebiet doch gerne in feuchten Flusstälern.

Nach dem Blick in den Warda war uns schnell klar, dass Gerhilds Baumvorschlag eine gute Idee ist. Es sollte dann mit sieben Exemplaren direkt ein kleiner Hain werden.

Amur-Korkbaum
Von der Korkrinde ist noch nicht viel zu sehen, da sie sich erst mit den Jahren ausbildet. (Vielleicht steigen wir ja noch in die Korkindustrie ein?)

Sein junger Austrieb lässt uns hoffen, dass er die 14 Tage als Ballenware im Schatten gut überstanden hat.

Nun gilt es die weiteren Gehölze sowie die Unterpflanzung zu planen.

Wir berichten in Kürze.

Unsere Quelle für Phellodendron amurense