Blutmond

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Beginnender Vollmond um 2:28 Uhr durch die alte Birne gesehen. (50mm, f/5.6, 30s, ISO 800)

Kachelmann und Co. fanden sich im Vorfeld nicht bereit, halbwegs solide Prognosen über die Blutmond-Nacht abzugeben. Nebel und ein bewölkter Himmel waren als Worst Case Scenario für den Linken Niederrhein angesagt. Es gab zwar Nebel, aber die Sicht war gut genug für ein paar Schnappschüsse.

Wobei ich zugeben muss, dass wir angesichts des ganzen Hypes vorab doch etwas enttäuscht von dieser Veranstaltung waren. Eine reguläre Vollmondnacht ist auch schon ‚ganz nett‘.

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Mondfinsternis um 2:47 Uhr (200mm, f/5.6, 1/125sec, ISO 64)
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Der Blutmond um 3:46 Uhr (200mm, f/5.6, 2sec, ISO 3200)

Bisher war ich der Meinung, dass Ausschnittsvergrößerungen von mit dem Sigma 50mm/1.4 aufgenommenen Fotos fast so gut sind, wie die mit meinem alten 200mm/4. Dem ist nicht so, weshalb ich die alte Tele-Linse wohl doch noch nicht abgeben werde.

Garten Obskure II

Dieses gleißende Licht bei voller Mittagssonne ist nicht zum Fotografieren geeignet, besonders weil die Kontraste kaum zu bewältigen sind. Statt einer Glas-Linse bietet sich dann aber eine Lochblende an. Hier eine Lochblende mit einem Durchmesser von 300µm, was einer Brennweite von ~ 45mm bei Blende f/150 entspricht.

Inula magnifica 'Sonnenstrahl'
Inula magnifica ‚Sonnenstrahl‘

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Makrofotos von Blumen mit einem XR-Heligon 100mm f/1.5

Filipendula rubra ‚Venusta Magnifica‘
Filipendula rubra ‚Venusta Magnifica‘

Das Thema Makrofotografie im Garten kam in jüngster Zeit etwas zu kurz in diesem Garten-Blog. Die Gründe sind vielfältig. Das größte Problem ist die Suche nach geeigneten, lichtstarken Makro-Linsen. Was die großen, traditionellen Kamerahersteller im Segment Objektive für Vollformat-Sensoren allgemein anzubieten haben, zeichnet sich durch schwache Leistung oder zu hohe Preise aus.

Veronicastrum virginicum ‚Lavendelturm‘
Anflug auf Veronicastrum virginicum ‚Lavendelturm‘

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EU-Parlament will Panoramafreiheit abschaffen

MAT_1778Auf europäischer Ebene soll das Urheberrecht vereinheitlicht werden. Ein sehr problematischer Punkt der erst in Planung befindlichen Urheberrechtsreform sieht die Abschaffung der sogenannten Panoramafreiheit vor. Diese umfasst das Recht, urheberrechtlich geschützte Werke (Gebäude, Kunst im öffentlichen Raum) von öffentlichen Wegen oder Plätzen aus zu fotografieren und diese Fotos frei zu publizieren. Aktuell ist geplant, diese Panoramafreiheit nur für eine nicht kommerzielle Nutzung zu erhalten.
Nun könnte man denken, dass diese Regelung nur professionelle Fotografen beträfe, nicht aber die bei Facebook oder in einem Blog eingestellten Urlaubsbilder. Das könnte sich als fataler (kostenintensiver) Irrtum erweisen. Facebook nimmt sich nämlich (im Rahmen der Nutzungsbedingungen) das Recht heraus, die eingestellten Fotos für eigene (in jedem Falle kommerzielle) Zwecke zu nutzen. Der Facebook-Nutzer verpflichtet sich/versichert Facebook aber gleichzeitig, alle Rechte an den eingestellten Fotos zu besitzen.Problematisch wird es auch, wenn auf einem privaten Blog mit Urlaubsbildern Anzeigen geschaltet werden. Diese müssen gar nicht vom Betreiber selber initiiert werden: Bei billigen Webhosting-Angeboten werden solche oft vom Anbieter geschaltet.

Auch wenn es sich hier noch nicht um eine Gesetzesinitiative handelt, ist die Gefahr einer neuen Abmahnwelle hoch.

Offener Brief der Wikipedia

Netzpolitik.org zum Thema

Julia Reda, Abgeordnete der Piratenpartei im Europaparlament

Petition auf change.org