Eupatorium capillifolium – Erfahrungen im zweiten Standjahr

Neu eingeführte Staudenarten im Garten zu verwenden, birgt immer gewisse Risiken. Fern der Heimat oder auf einem neuen Standort entwickeln sich manche zu invasiven Neophyten, die nicht nur den Garten sondern großflächig auch die (sogenannte) Natur heimsuchen können. (Beim Japan-Knöterich Fallopia japonica hat es immerhin gut 150 Jahre von der Einführung durch Philipp Franz von Siebold bis zu seiner heutigen Popularität gedauert.)

Ob unser Kandidat Eupatorium capillifolium ähnliches Potential hat?
oder
Ist Eupatorium capillifolium die nächste Emscherorchidee?

Einige Gartenbesitzer in der Heimat des dogfennel beklagen massive Aussaat, wobei nur Staaten betroffen sind, in denen Eupatorium capillifolium als heimisch gilt. (Was bei einem Windbestäuber naheliegend ist.)  In Florida gilt er (seit diesem Jahr) als Weide-Unkraut Nr. 1. Falls Selbstbestäubung (Meine Rechtschreibhilfe kennt mal wieder nur Selbstbetäubung!) nicht stattfindet, macht ein Test im eigenen Garten eh nur Sinn, wenn mehrere generativ vermehrte Exemplare aufgepflanzt werden oder sich in der Nähe befinden. Angesichts der Meldungen aus Florida sparen wir uns aber die weitere Beobachtung dieser doch sehr aparten Pflanze:

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